Linksjugend ['solid]: Wer wir sind - was wir wollen!

Beschlossen auf dem 1. Bundeskongress am 5. April 2008 in Leipzig

 

0. Intro

"Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt, dieses Übel (den Kapitalismus) loszuwerden, nämlich den, ein sozialistisches Wirtschaftssystem zu etablieren."
(Albert Einstein, "Why Socialism?",1949)

Wir wollen eine Welt, in der Menschen friedlich, frei, gesund und gleichberechtigt leben können. Weil uns der Kapitalismus  Menschenwürde, Gerechtigkeit, unzerstörte Natur, Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung nicht geben kann, haben wir uns in einem sozialistischen Jugendverband zusammengeschlossen.
Unser Ziel ist und bleibt, "alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist" (Karl Marx)


4. Konkrete Themen

5. Outro

Es reicht nicht, von einer besseren Welt zu reden. Wir müssen sie uns erschaffen. Hier und jetzt. Linke Politik darf nicht nur im Kopf stattfinden, sondern muss so radikal wie die Wirklichkeit gelebt werden.
Sei es die Schaffung linker Kulturzentren, alternatives Wohnen, bloßes solidarisches Miteinander, gesellschaftskritische Musik, Literatur oder Kunst, ökologische Lebensführung oder ein anderer Ansatz - wir heißen jedes emanzipatorisches Projekt gut, das Möglichkeiten jenseits des Kapitalismus aufzeigen will.
Wir treten dafür ein, uns Freiräume zu erkämpfen; jede Nische, die sich uns bietet, kreativ und einfallsreich mit neuen Ideen auszufüllen. Bestehende linke Zentren und Projekte müssen verteidigt und gehalten, neue von uns in Anspruch genommen und aufgebaut werden.
Natürlich wollen wir den Kapitalismus zerstören. Aber diesem Zerstörerischem ruht auch etwas Schöpferisches inne. Widerstand bedeutet, Alternativen zu schaffen.

Dieses Papier ist sehr offen gehalten und spricht sehr verschiedene Menschen an. Mit Absicht. Wir wollen keine uniforme Gruppe sein, unsere Vielfalt ist unsere Stärke. Wir fordern alle Genoss_innen, die sich mit unseren Grundsätzen identifizieren können, dazu auf, sich unserer Gruppe anzuschließen und die Linksjugend [`solid] zu einem offenen, radikalen, bunten, solidarischen, bewegungsorienterten und in jedem Falle linken Jugendverband zu machen.

In diesem Sinne:
"Wir sind eine Armee der Träumer und deshalb sind wir unbesiegbar. Wie sollen wir auch nicht siegen, wenn wir alles drehen und wenden? Wir können gar nicht verlieren. Oder besser gesagt, wir verdienen nicht zu verlieren."
Subcommandante Marcos, mexikanischer Guerillasprecher